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Letzte Änderung:
26.01.2019, 18:42

Taranis

 

Endlich ist es soweit. Ich bin stolzer Besitzer einer FrSky Taranis. Nach nur zwei Monaten Wartezeit habe ich sie von Engel Modellbau und Technik erhalten. Die Abwicklung war vorbildlich und man muss sich über die Zulassung auch keine Gedanken machen, wenn man dieses Traumteil bei einem der renommierten deutschen Modellbauhändler bestellt. (offizielle Händlerliste) Unterseiten:

Tipps & Tricks

Empfänger


Die Tatsache, dass es die Taranis ausschließlich im Alukoffer gibt ist ein klarer Transportvorteil. Mit zusätzlicher Umverpackung kam sie dann auch wohlbehalten bei mir an.

Enthalten waren:

  • die Taranis
  • ein X8R Empfänger (8 analoge und 8 SBus Ports, Full Diversity)
  • ein 800 mAh Senderakku
  • ein EU Ladegerät
  • eine 2GB Micro-SD-Karte (bereits eingebaut)
  • ein Tragegurt mit Taranis Aufdruck
  • ein Neck-Strap-Balancer
  • eine englische Kurzanleitung
  • eine deutsche Kurzanleitung
  • und der Alukoffer


Der Koffer ist angenehm klein und enthält einen Aufkleber mit der enthaltenen Ausstattung:

     


Der erste Blick hinein: 

 

und jetzt an mit dem Ding:



Das Gehäuse hat man schon zig mal gesehen. Mich erinnert es stark an die MX16S. Es liegt gut in der Hand. Das reicht.
Die Wertigkeit der Funke ist absolut klasse. Die braucht sich nicht vor der 500-800€ Klasse zu verstecken. Ich finde die Gimbals sehr angenehm eingestellt, aber es ist kinderleicht die Rasterung etc. einzustellen (siehe hier). Der innere Aufbau ist sauber und aufgeräumt und nicht mit anderen bisherigen OpenTX "Containern" zu vergleichen. (siehe hier)

Die enthaltene Kurzanleitung gibt einen guten Überblick, aber richtig Bescheid weiß man erst mit der Anleitung von Helmut Renz, eine speziell für die Taranis abgepasste OpenTX Anleitung. Diese findet man auf der Taranis-Seite von Microtechnics.eu

Die wohl ergiebigste Seite ist die offizielle OpenTX Seite.

Zum flashen der Firmware, zum Download der Modelldaten aus dem EEprom und zum programmieren am PC benötigt man Companion9x, zu finden auf der entspr. Google-Code Seite.
Was mir dabei aufgefallen ist und was jedem passiert, der nicht erst einmal alle Anleitungen und Foreneinträge durchliest: Zugriff auf die Programmierung, die SD-Karte und die Modellspeicher erhält man, wenn man die Taranis im angeschalteten Zustand an den Computer anschließt. Dann wird die SD-Karte sogar als mobiler Datenträger in das System eingebunden. Wenn man die aktuelle Firmware aus dem Gerät sichern möchte oder eine andere Firmware flashen möchte, muss man die Taranis im ausgeschalteten Zustand an den Computer anschließen. ACHTUNG: Wenn das misslingt benötigt man das Programm Zadig, um den USB-Treiber zu aktualisieren: Genaueres dazu hier

Ansonsten ist das Gerede um die ach so komplizierte Bedienung der Taranis vollkommener Blödsinn. Die Taranis hat ein unglaublich tolles Mischer-Konzept, dass nahezu alles ermöglicht. Auch wenn man kein Software-Entwickler ist, leuchtet es sehr schnell ein, dass auch die Grundfunktionen (Throttle, Aileron, Elevator und Rudder) erstmal mal nur 100% Mischer auf die entsprechenden Geber (Knüppel) an der Funke sind. Desweiteren sind Templates verfügbar, die z.B. einen Delta-Mix automatisch einstellen. Wenn man sich das dann einmal ansieht, ist eigentlich alles schon klar. Und wer doch ein kleiner Freak ist und Spass am programmieren hat kann sogar globale Variblen pro Flugphase vergeben, die dann in den Mischern genutzt werden (bis hin zu virtuellen Schaltern ;-))
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Sobald ich die ersten Erfahrungen in der Luft gesammelt habe, gibt's mehr an dieser Stelle.



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